09.11.2019

Aktion "Lebenswertes Rostock" vor dem Warnowpark in Rostock Lütten Klein

„Aufstehen in Rostock e. V.“ und "Initiative für mehr Stadtgrün e. V." demonstrierten am 09.11.2019 zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr vor dem Warnowpark in Rostock Lütten Klein für ein lebenswertes Rostock.
Der Mieterverein Rostock e. V. und Frank Middendorf vom Warnow Park Rostock unterstützten die Aktion.
03.11.2019

Baumpflanz-Aktion in Reinshagen

Magret startet mit Unsterstüztung von Nachbarn und "Aufstehen in Rostock e.V." eine Baumpflanz-Aktion in Reinshagen.
40 Bäume wurden bei der Aktion gepflanzt :)
03.10.2019

Einheitsbuddeln

Gemeinsam mit der Initiative Kleingärtner Rostock starteten wir eine öffentliche Baumpflanzparty über einheitsbuddeln.de zum einjährigen Geburtstag von Aufstehen.
20 Bäume fanden bei dieser Aktion ein neues zu Hause.
20.09.2019

Klimastreik: Alles fürs Klima

Zusammen mit 7.000 anderen Rostockern und 1,4 Millionen Menschen deutschlandweit ging Aufstehen in Rostock e. V. auf die Straße. Wir folgten damit dem Aufruf von Friday for Future, Students for Future, Parents for Future und Scientists for Future sowie von Extinction Rebellion (https://extinctionrebellion.de). Wir haben zwei Ordner gestellt und den Demonstrationszug zusammen mit den Leuten von Radentscheid (https://radentscheid-rostock.de) nach hinten abgesichert. Unser Banner lief vorn mit, dank Margret und Detlef! Es war ein toller Tag mit viel Austausch und dem Gefühl weltweit die Unterstützung der Massen zu haben! Der klägliche Versuch der Bundesregierung, dem Klimawandel entgegenzuwirken, ist dagegen nach einhelliger Meinung glatt gescheitert. Hier kannst Du Deine Stimme für das Klima abgeben: https://campact.org/ultimatum
30.08.2019

Mietenwahnsinn: Lebenswertes Wohnen für alle

Das Thema "Wohnen" bleibt brisant, nicht nur in Rostock.
Zusammen mit dem Mieterverein Rostock e. V. starteten wir am 30.08. einen Aktionstag auf dem Universitätsplatz in Rostock.
01.05.2019

1. Mai Demo

Aufstehen in Rostock demonstrierte zusammen mit dem DGB am 01. Mai 2019 unter dem Motto „Europa, jetzt aber richtig!“ für
  • soziale Gerechtigkeit
  • ein friedliches Europa
  • eine gesunde Umwelt
Wir bedanken uns bei den Intiatoren und allen, die dabei waren.
20.04.2019

Ostermarsch für Frieden

Aufstehen in Rostock e. V. war beim Ostermarsch 2019 des Friendensbündnisses dabei!
Bei strahlendem Sonnenschein marschierten wir mit rd. 200 anderen vom Matrosendenkmal zum Doberaner Platz.
Viele Redner teilten mit den Demonstranten ihre Sorge vor Aufrüstung und Krieg und stellten Bezüge zur Berichterstattung und Wirtschaftsinteressen her. Der NDR berichtete am 20.04.2019 um 19:30 Uhr.

Wir bedanken uns bei den Initiatoren für ihr Engagement und waren gern dabei!
06.04.2019

Bezahlbare Miete statt fetter Rendite

Zum bundesweit stattfindenden Aktionstag unter dem Motto "bezahlbare Miete statt hoher Rendite" starteten wir am 6.4.2019 auf dem Doberaner Platz. Nach bewährtem Muster konnten die Rostocker sich hier zum Thema informieren und Erfahrungen und Meinungen austauschen. "Rote Karten" an die Bundesregierung, die mit Gesetzen die Mietenwicklung wesentlich mitbestimmt, wurden von uns gesammelt und weitergeleitet.

Die Analyse der Meinungen zum Thema zeigt, dass ein großer Teil – oft weit mehr als ein Drittel – des Einkommens für Miete ausgeben wird. Gerade für ältere oder sozial benachteiligte Rostocker sind die Mieten teilweise nicht mehr bezahlbar. Das führt zum Verdrängen dieser Menschen in sogenannte "Ghettos", in denen die Möglichkeit der sozialen Teilhabe klar eingeschränkt ist. Es kommt zu einer ungleichen Verteilung von Arm und Reich in den einzelnen Stadtteilen, von einer sozial durchmischten Stadt weit entfernt. Das Thema "Wohnen" ist zu der drängenden sozialen Frage geworden.

Wie haben sich die Mieten in Rostock in den letzten Jahren entwickelt, wieviel Wohnraum in kommunaler Hand gibt es noch?

Schaut man sich die Zahlen an, sieht man, dass immer mehr kommunaler Wohnraum in Rostock privatisiert wird. Auch gesetzliche Regelungen, wie Mietpreisbremse oder der Mietspiegel, sind in der Praxis oft nur schwer umzusetzen. So sind Vermieterverbände im Vergleich zu den bestehenden Mietvereinen eine viel zahlungskräftigere Lobby, die Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen. Der Wohnungsmarkt in Rostock – ein gesellschaftlich zu schützendes Gut- wird offensichtlich zur Geldanlage immer mehr freigegeben. Das oft inflationär vorhandene Geld wird hier in wahre Werte umgewandelt. Und bei steigender Nachfrage nach Wohnraum in Rostock verspricht die Geldanlage auch noch gute Rendite.

Hier ist eine Wende in der Politik dringend erforderlich. Lasst uns für bezahlbaren Wohnraum in Rostock auf die Straße gehen.

zum Artikel "Ergebnisse der Aktion..."
23.03.2019

Demo gegen Uploadfilter

... mit der Piratenpartei ...
Die Urheberreform der EU schränkt die Meinungsfreiheit im Internet massiv ein. Dagegen gingen europaweit tausende auf die Straße.
Aufstehen in Rostock war natürlich dabei. Auf dem Rückweg von der Demo kamen wir mit etlichen Mitdemonstranten ins Gespräch, die direkt die Gelegenheit nutzten, Rote Karten für die Brunnengruppe in Saarbrücken auszufüllen!
14.12.2018

Würde statt Armut

Kurz vor Weihnachten- passend zum Fest- startete auf dem Doberaner Platz die Aktion "Würde statt Armut". Hier wollten wir den Menschen die Möglichkeit geben, sich zum Thema "Armut in Rostock" zu informieren und zu äußern.

Dabei gab es nach bewährtem Muster Informationsmaterial zum Thema, beispielsweise aktuelle Zahlen zur Obdach-/ Wohnungslosigkeit, Altersarmut oder Zahlen zu Sozialhilfeempfängern in Rostock. Mit einem kleinen Theaterstück wollten wir das Interesse der Passanten auf das Thema lenken.
Wie ist das Empfinden der Menschen, was bewegt sie 30 Jahre nach der Wende zu diesem Thema?
Schaut man auf die Äußerungen, die aufgehängt werden konnten, zeigt sich folgendes Bild.
Viele ältere Menschen geben an, von ihrer Rente nur schwer leben zu können. Manch Älterer muss aus seiner Wohnung ausziehen, da das Geld sonst nicht reicht. Gerade Ältere haben dann oft Schwierigkeiten, sich im neuen sozialen Umfeld wieder zu integrieren. Die Folge sind Vereinsamung und soziale Isolation.
Aber nicht nur Ältere spüren das Auseinanderdriften der Schere zwischen Arm und Reich.
Ich erinnere mich an einen jungen Mann, der lange zögernd abseits stand und zu uns schaute. Dann schrieb er auf ein Blatt: "Man sollte von seiner Arbeit leben können"
Gerade benachteiligte Menschen arbeiten oft zu menschenunwürdigen Konditionen in Arbeitsverhältnissen, in denen sie kaum den Mindestlohn bekommen. "Man sollte von seiner Arbeit leben können". Ja, das sollte man.
03.11.2018

Würde statt Waffen

Am 3.11. startete auf dem Doberaner Platz der bundesweit stattfindende Aktionstag "Würde statt Waffen". Nach bewährtem Muster konnten sich die Rostocker hier zum Thema informieren und ihre Meinungen austauschen. Dazu gab es die Möglichkeit, eigenen Vorschläge zu unterbreiten, wie die geplante Erhöhung des Wehretats um 30 Milliarden bis zum Jahr 2024 besser eingesetzt werden könnte. Als Information zum Thema:

Während Russland nach einem weiteren Rückgang erstmals seit zwölf Jahren aus den Top Fünf herausrutschte, überholte Deutschland 2018/2019 mit einem Anstieg um 1,8 Prozent auf 49,5 Milliarden Dollar (44,4 Milliarden Euro) Japan und liegt damit nun an achter Stelle. Nach Auffassung der USA müsste Deutschland 2% des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 3.386.000.000.000 Euro für Rüstung ausgeben. Das wäre eine Steigerung von 23,3 Mrd. Euro. Für die Bildung stehen 2019 NUR 18,27 Mrd. Euro zur Verfügung. Würden also die Rüstungsausgaben nicht gesteigert werden, könnte der Bildungsetat mehr als verdoppelt werden.
Noch erfolgreicher wäre der Einsatz im Gesundheitswesen, für das NUR 15,31 Mrd. bereitgestellt werden.